Telekommunikation
Vodafone bringt Vodafone 360 heraus
Vodafone hat Vodafone 360 herausgebracht, eine Reihe von Internetdiensten für Mobiltelefon und PC. Um die Nutzung der sozialen Medien zu fördern, werden alle Kundenkontakte, Status-Aktualisierungen und Botschaftsdienste auf einer Seite erscheinen. Kunden können Kontakte, Musik, Fotos und Landkarten integrieren und können ihren Freunden sogar ihre physische Lokalität mitteilen. Die Dienste werden automatisch zwischen Handy und PC oder Mac syncronisiert. (Quelle: Vodafone)
Europäisches Parlament verzögert Telekom-Reform
Pläne der Europäischen Kommission, die EU Telekom-Regeln zu reformieren und Entscheidungen in Brüssel zu konzentrieren und einen europäischen “Super-Regulator” zu schaffen, der die Entscheidungen auf nationaler Ebene beaufsichtigt, wurden vom Europäischen Parlament blockiert. Die Abstimmung in der Plenarsitzung wurde durch eine Zusatzerklärung einer Gruppe von MEPs verhindert, die die Strafverfolgung von Personen einschränkten soll, die illegal urheberrechtlich geschütztes Material vom Internet kopieren.
Europäische Satellitengruppe erhält Spektrum für europaweites Mobil-Telefonnetz
Die Europäische Kommission wird die Rechte für 18 Jahre für Radiospektrum vergeben, das zur Schaffung eines europaweiten Mobil-Telefonnetz benutzt werden kann. Zwei Firmen werden das S-Band Netz erhalten, Inmarsat aus Großbritannien und Solaris Mobile, ein Joint Venture zwischen Luxembourgs SES Astra und Eutelsat aus Frankreich. Die S-Bandlizenz ist potentiell sehr wertvoll.
EU schließt Mobile-Roaming Abkommen
Preise für mobile Telefongespräche zwischen EU Ländern werden von Juli dieses Jahres ab noch weiter fallen. Das ist das Ergebnis eines am 24. März abgeschlossenen Abkommens über die sogenannten “Roaming-Regeln”. Das Abkommen sieht jedoch vor, dass Telekomfirmen Benutzern immer noch die ersten 30 Sekunden in Rechnung stellen können, womit sie gewisse Gewinne machen können. (Quelle: EurActiv)
EU wird Preise von Daten-Downloads beschränken
Das Europäische Parlament hat der Senkung von Preisen für Daten-Downloads über Landesgrenzen hinweg zugestimmt, ähnlich der Senkung der “Roaming”-Gebühren im vergangenen Jahr. Die neuen Bestimmungen werden im Juli in Kraft treten. Großhandelspreise für Daten werden auf 50 Cents per Megabyte beschränkt, während die Industrie eine Grenze von 1€ wollte. Einzelhandelspreise für 1 Megabyte von Daten liegen gegenwärtig um 4 €, fallen aber schnell. Preise für Textbotschaften werden von der Bestimmung ebenfalls kontrolliert.
Hansenets Alice wird kostenfreie 30 MB Datenvolumen für mobile Internetnutzung bieten
Deutsche Telekom gibt Alleingang im Breitband auf
Die Europäische Kommission hatte lange gegen die Pläne von DT protestiert, da befürchtet wurde, dass sie zu einem neuen Monopol führen würden. DT verlangte von der Bundesregierung Gesetzgebung, die Konkurrenten drei Jahre lang vom VDSL Netz fernhalten würden, damit DT die Investitionen von ca. 3 Milliarden € wieder einspielen könnte. Obwohl das verlangte Gesetz abgeschwächt wurde und DT seine Pläne zurückschraubte und VDSL Kabel nur in 50 Städte legte, hat die EU Deutschland verklagt, wegen Verletzung der EU Gesetze, was zu einer empfindlichen Geldstrafe führen könnte. (Quelle: Financial Times)
EU plant weitere Senkung der Mobilfunkgebühren
Die EU plant, Mobilfunk-Anrufzustellungsentgelte zu kürzen, da diese die Rechnungen der Verbraucher in die Höhe treiben. Die Verbraucher haben die Vorschläge der Kommission begrüßt, aber große Mobilfunk- Telekommunikationsanbieter reagierten verärgert und sagten, die jüngsten EU-Regulierungsmaßnahmen seien die Ursache für einen Rückgang der Investitionen.
France Telecom versucht – erfolglos - TeliaSonera zu kaufen
Die Financial Times schreibt, dass France Telecom ein informelles Bar- und Aktien-Kaufangebot an TeliaSonera gemacht hat. France Telecom würde 17bn-18 Milliarden € borgen, um den Kauf zu finanzieren. Wenige Tage später lehnte der TeliaSonera Vorstand das Angebot ab. (Quelle: Finasncial Times)
Brüssel gegen Telefontarife pro Minute
Da der Unterschied zwischen den berechneten Minuten und der tatsächlichen Gesprächzeit während Roaming-Telefonaten in der Regel etwa 20% beträgt, haben die EU-Behörden die Telekommunikationsbetreiber dazu aufgefordert, den tatsächlichen Durchschnitt, der dem Kunden berechnet wird, anzugeben. Dieser Schritt könnte weitere regulatorische Maßnahmen nach sich ziehen. Die Kommission vermerkt auch, dass die Mobilfunkbetreiber sich nun größtenteils an die Transparenzbestimmungen der Verordnung halten.
