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Street View: Wie viele deutsche Haushalte wollen nicht abgebildet werden?

DasGoogle Blog schreibt: Seit April 2009 kann jeder Mieter und Hausbesitzer in Deutschland einen Antrag bei Google einreichen, damit noch vor dem Start von Street View das Bild seines Hauses oder seiner Wohnung unkenntlich gemacht wird. Zunächst gab es die Möglichkeit, diese Anträge per Brief zu stellen, seit einigen Monaten zusätzlich auch mit Hilfe eines Online-Tools. Wir haben dabei eng mit den deutschen Datenschutzbehörden zusammen gearbeitet, um die mit ihnen getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.

Wir sind nun kurz davor, Street View Bilder für die 20 größten deutschen Städte einzuführen. Für diese Städte haben wir die Anzahl an Haushalten gezählt, die ihr Haus oder ihre Wohnung unkenntlich machen lassen wollen. Insgesamt gibt es in diesen Städten 8.458.084 Haushalte (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder), erhalten haben wir 244.237 Anträge. Das entspricht 2,89 Prozent der Haushalte. Zwei von drei Anträgen wurden dabei über unser Online-Tool eingereicht. (Quelle: Google Blog)

Google Street View soll bis Jahresende kommen

Nach den langen Streitigkeiten, die es um das Projekt Street View in der Vergangenheit gab, drückt Google nun aufs Tempo. Bis zum Jahresende soll der Dienst auch in Deutschland online gehen. Anwohner, die nicht wollen, dass ihr Haus im Netz für jedermann zu sehen ist, haben vier Wochen Zeit, vorab ihr Veto einzulegen. Dazu wird Google in der kommenden Woche auf der deutschen Street-View-Seite eine neue Funktion starten, über die die Unkenntlichmachung von Häusern eingefordert werden kann. Ebenso ist es möglich, sich per Brief an Google Deutschland zu wenden. Nach Ablauf der Monatsfrist wird die Online-Vetofunktion eingestellt. Alle bis dahin erfolgten Einsprüche sollen dann bearbeitet werden, sodass die entsprechenden Gebäude bereits beim Start von Street View unkenntlich gemacht sind. Auch danach kann Einspruch gegen die Veröffentlichung eingelegt werden. Allerdings sind die jeweiligen Aufnahmen eine Zeit lang online verfügbar. 

Personensuchmaschinen dürfen verfügbare Fotos anzeigen: 123people gewinnt Rechtsstreit

123people darf öffentlich im Internet verfügbare und frei zugängliche Bilder zur Personensuche verwenden. Das Hamburger Landgericht wies eine Klage ab, in der die Suchmaschine beschuldigt wurde, das Foto einer Frau unrechtmäßig anzuzeigen, da diese einer Veröffentlichung nicht zugestimmt hatte. „Hat der Abgebildete sein Foto nicht gegen den Zugriff von Personensuchmaschinen gesperrt und die Webseite für Suchmaschinen optimiert, ist von einer Einwilligung in die Veröffentlichung durch 123people.de auszugehen“, argumentierte das Gericht. Das auf 123people.de gezeigte Bild stammte von einer Firmen-Homepage. Dafür hatte die Klägerin einer Veröffentlichung des Bildes zugestimmt. Das Gericht bezeichnete die Klage als zulässig, aber unbegründet, heißt es in der Erläuterung zum Urteil. 

Apple hat Schwierigkeiten mit iPhone 4

Obwohl Apples iPhone 4, mit dem Verkauf von 1,7 Millionen Einheiten in den ersten drei Tagen, einen sehr guten Start hatte, scheint das neue Gerät jetzt Schwierigkeiten zu haben. Proteste über schlechten Empfang häufen sich, nachdem Apple den Link zu einer negativen Kritik eines bekannten US Verbraucherschützer blockierte. Ein Verbrauchermagazin schrieb, dass wenn man die untere linke Ecke berührt, der Empfang sehr schlecht wird.

Werbung immer noch nicht auf altem Stand

Das britische Institute of Practitioners in Advertising (IPA) zeigte in seiner letzten IPA/BDO Bellwether Studie vom 12. 7. 2010,dasdie Marketing Budgets im2Quartalverringert wurden, wegen der ungewissen wirtschaftlichen Aussichten. 20%der befragten Firmen verringerten ihre Marketinbudgets, gegenüber15%, die sie erhöhten. Vertrauen in die Wirtschaft fällt ebenfalls, mit positiven Einschätzungen auf dem tiefsten Stand seit einem Jahr. Die Budgetbeschneidungen waren jedoch weniger drastisch als in der Mitte der Rezession. (Quelle: IPA)

Noch Mal Glück gehabt: Google behält Lizenz in China

Es ging beinahe daneben, aber die chinesische Regierung hat doch Googles Lizenz, in Chinaagieren zu können, erneuert. Das bedeutet, dass die Regierung Googles Kompromiss über die Internet-Zensur akzeptiert hat. Vor etwazweiWochen bot Google an, Benutzer aus der Volksrepublik China nicht mehr automatisch nach Hong Kong umzuleiten, sondern ihnen dafür die Option zugeben. Das ist wahrscheinlich nicht genau was China wollte, aber die Regierung wollte vielleicht keinen größeren Konflikt mit den USA. China könnte den Zugang zu Hong Kong immer noch blockieren, hat das aber bisher nicht getan. (Quelle Financial Times)

Wird Google in China bleiben können?

Um die Zensur in China und andere Schwierigkeiten zu umgehen, hat Google Suchvorgänge aus China aus seine Seite in Hong Kong umgeleitet. Aber jetzt muss Googles Lizenz in China erneuert werden und Google hat als Beschwichtigungsversuch eine Landing Page auf Google.cn eingerichtet, die Benutzern die Wahl gibt, nach Hong Kong umgeleitet zu werden, anstelle das automatisch zu tun. Die chinesischen Regulatoren haben darauf nicht reagiert. Beobachter sagen, dass es schwierig sei, einzuschätzen, wann die Chinesische Regierung reagieren wird, aber sie hat ein negatives Zeichen gegeben, indem mehreren Firmen, darunter Googles chinesischem Konkurrenten Baidu die Lizenz für einen Landkartendienst erteilt wurde, aber Google nicht. (Quelle: Financial Times)

Google könnte China verlieren

Nachdem Google entschied, Suchanfragen aus der Volksrepublik China nach Hong Kong umzuleiten, um der Zensur zu entweichen, sagte der Google Rechtsanwalt, dass die chinesische Regierung dieses als nicht akzeptabel bezeichnet und gedroht hätte, Googles Lizenz nicht zu erneuern. Google würde damit den größten Internet Markt mit 400 Millionen Menschen verlieren. Google kann wahrscheinlich nicht mit viel Hilfe der US Regierung rechnen, die dieses als einen Kampf zwischen Google und China ansieht. (Quelle: Financial Times)

iPhone 4 verkauft 1,7 Millionen Einheiten in drei Tagen

Obwohl das iPhone 4 einige Kinderkrankheiten haben sollte, schaffte es Apple 1,7 Millionen Einheiten in drei Tagen zu verkaufen. Aber selbst das war einigen Analysten nicht schnell genug, die vorhersagten, dass Apple 1,5 Millionen Einheiten am ersten Tag verkaufen würde. Es dauerte 72 Tage bis Apple die erste Million des ersten iPhones in 2007 verkaufte und 2008 wurden nach drei Tagen „nur“ 1 Million iPhone 3G verkauft.  iPads brauchten 28 Tage, um die erste Million zu erreichen.

Facebook schaut nach Osten

Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt ,versucht seine Reichweite nach China, Russland  und Japan auszudehnen. Nach dem organischen Wachstum auf nahezu 500 Millionen Mitglieder, sagte Firmengründer Mark Zuckerberg, dass Facebook bald ein strategisches Manöver beginnen würde. Er sagte, dass es nur vier Länder gäbe, in denen Facebook nicht das führende Sozialnetzwerk sei, Japan, Russland China und Süd Korea, aber er wird starke lokale Konkurrenten in diesen Ländern finden, wie Japans Mixi, Chinas Tencent QQ und Russlands Vkontakt. (Quelle: Financial Times)

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